
Die Idee:
1992 waren wir bereits zu viert. March, Claus, Markus und Tino. Claus und Tino haben sich schon lange gekannt bevor march durchs tanzen und Markus durchs Rollerfahren selbst dazugestoßen sind. Das erste Treffen, das March auf seiner V50 und Tino auf seiner PX 80 zusammen angefahren haben war Straubing 92. Markus war zu dieser Zeit schon während eines Urlaubs in Verona auf einem Run gewesen. Schnell war der Gedanke einen eigenen Club zu gründen geboren. Gesagt - getan. Landsberg 93 war Premiere des Crazy Mummies S.C. Landshut. Doch dort haben wir auch gleich von anderen Clubs ans Herz gelegt bekommen mit unserer Clubgründung noch etwas zu warten, da wir noch so neu in der Szene wären, zu jung, zu unerfahren und sie sonst schlagkräftige Argumente auffahren würden. Also ließen wir uns einschüchtern um Problemen aus dem Weg zu gehen und haben unsere 20 DM Druck-patches wieder in den Schrank geräumt.
Wiedergeburt:
1995 war es dann wieder so weit. Unsere Clique war gewachsen. Durch
unsere Treffs in der Altstadt von LA sind wir auf HP aufmerksam geworden,
der mit seinem gestylten PX 139 sogar in der Zeitung war, und schnell hat
sich herausgestellt, daß er ein Pfundskerl ist. Nebenbei bemerkt
wohnt er auch auf einem Gutshof, der seiner Familie gehört, so daß
sich uns eine einmalige Gelegenheit bat: eine Clubwerkstatt. Durch mehrere
Treffen haben wir auch Alex aus Weiden, den March über die Berufsschule
kennenlernte, in unsere Wiedergeburt mit einbezogen. Weiterhin haben wir
Chris, einen unserer besten Schulfreunde, der sich mit 18 unserer Leidenschaft
angeschlossen hat und heute wassergekühlt fährt, Mike einen der
Oldies unter Landshuts Rollerfahrern (seit Ende der 80er auf Treffen) und
Johannes ,den Nachbarn von HP in unsere Runde aufgenommen.
Die Namensfrage war schnell geklärt. Ein Treff in der bereits
entstandenen Werkstatt auf Gut Holzen hat per Abstimung über die eingehenden
Vorschläge den Namen `Crankpins` entschieden. Tino hatte sich bereits
zuvor über Form des Patches, der diesmal komplett gestickt sein sollte,
Gedanken gemacht und mußte „nur“ noch ein Motiv finden, das uns ein
wenig repräsentiert. Die Kurbelwelle als Hintergrund war durch den
Namen schon fix, doch ein Kopf oder eine Figur war schwer zu finden. Also
hat Tino seine Phantasie spielen lassen und einen Hunde-Affen-Kopf aufs
Papier gezaubert, der alle unseren „ bösen und finsteren Eigenschaften“
widerspiegelt.
Nach einer weiteren Abstimmung ging der Patch in 13- facher Ausführung
zum Sticken, obwohl wir bis dato mit unseren drei Mädchen erst 12
Mitglieder hatten, aber ich glaube wir haben geahnt, daß es mehr
werden, da die Rollerszene in Landshut stetig wuchs. Im September war es
dann soweit. Die Patches waren fertig und zum Teilemarkt in Hart/Laberweinting
konnten wir uns das erste Mal präsentieren. Nach großem Erstaunen
und weiteren Versuchen des anderen Clubs uns einzuschüchtern, was
diesmal erfolglos blieb, gab es auch schon den nächsten Neuzugang:
Michi, der eine Sprint und eine T5 besaß und auch schon eine Weile
auf Treffen fuhr.
Ende des Jahres 1995 gab es einige Unstimmigkeiten und es wurde beschlossen,
daß es besser wäre, wenn Johannes den Club verläßt.Doch
der Patch sollte nicht lange ohne Besitzer bleiben. Wir hatten alle Thorsten
vom Rollerladen in unser Herz geschlossen ( nicht nur wegen der Prozente)
und nach zwei Übernachtungen bei seinen Eltern irgendwo zwischen Extravaganza
96 und Münster war klar, er wird sich auch in Zukunft für uns
einsetzen und zu uns halten, außerdem läßt sich sehr gut
mit ihm saufen!!
Next generation:
Obwohl die Szene in Süddeutschland etwas abgeflaut war, sind Anfang 97 wieder neue Gesichter in LA aufgetaucht. Mugl, Rudi M und Chris haben angefragt, ob es nicht möglich wäre sie in unsere Runde aufzunehmen. Nach ein paar Monaten Kennenlernzeit hat sich auch bei ihnen herausgestellt, daß sie es ernst meinen. Zwischenzeitlich hat uns leider Trixi verlassen, da sie sich durch die Trennung von Markus etwas von der Gruppe distanziert hat. Doch drei Neuzugänge sollten nicht genug sein. Parallel zur `next generation` sind wir immer mehr mit Nobs und Susan in Kontakt gekommen. Nobs ist auch ein Oldie im Club was das Rollerfahren betrifft (Erstes Treffen 89). Susan , seine Freundin, wurde auch gleich mit aufgenommen, da sie reges Interesse zeigt und ihre Beziehung unerschütterlich wirkt (außerdem mußte der Frauenanteil laut Quotenregelung wieder gehoben werden). Also wurden weitere fünf Patches in Auftrag gegeben und die Anzahl der Clubmitglieder wuchs auf 16.

Inzwischen hat sich sich das Clubleben ein wenig gelegt. Viele aus unseren Reihen studieren in anderen Städten wie Regensburg, Stuttgart, München oder Bamberg und haben dadurch leider nicht mehr den Kontakt oder die Zeit gemeinsam etwas zu unternehmen. Läßt sich nur hoffen, daß sich der Club in Zukunft nicht noch weiter auseinanderlebt. Wir hoffen das Beste.