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Mein erstes Konzert, welches ich in Berlin miterleben durfte sollte im Subversiv stattfinden und von zwei italienischen HC-Bands, sowie einer berliner Punkrock-Kapelle bestritten werden. Als wir ankamen waren bereits gut viele Leute da und es wurde erstmal Bier getrunken und VoKü-Essen gefasst, während wir die konfortablen Couchen in dem urgemütlichen Laden näher inspizierten. Nach etlichen unglücklich verlorenen Kicker-Partien (gegen so ziemlich jeden der gegen uns angetreten ist) war die Schmach dann eindeutig zu gross und Bayern kapitulierte vorerst mal erfürchtig vor den Berliner Kickermeistern und zog es vor den Konzertsaal näher unter die Lupe zu nehmen. Gleich mal den Yellow Dog - Stand durchwühlt und grummelnderweise festgestellt, dass die Taschen irgendwie keine Kohle mehr ausspucken wollten.
Naja, irgendwann fing dann endlich das Konzert an und die erste italienische Band (ich kenn leider von keiner der drei den Namen) enterte die Bühne. Ging dann auch gleich verdammt geil zur Sache: Mischung aus ultraschnellem HC und Fastcore mit italienen Lyrics der einfach nur noch in die Fresse kickte und mich zu spastischen Zuckungen veranlasste was (den Blicken zu folge) das Berliner Publikum (welches mit bewegungs- und regungslosem Rumstehen beschäftigt war) offenbar doch leicht verstörte, aber egal.
Nach kurzer Pause dann die zweiten Italiener welche in ziemlich genau die selbe Herbe holzten. Schnelles Fastcoregebolze, immer nach vorne weg, mit eingänglichen Riffs und italienischen Texten versehen. Verdammt geil und ich beiss mir jetzt noch im Arsch rum, weil ich mich nicht näher und eindringlicher nach den Namen erkundigt habe! Auch hier dasselbe Spiel: kaum erkennbare Bewegungen der Einheimischen, was ich doch etwas schaden fand, da somit auch nicht sooo die krasse Partystimmung aufkam. Aber immerhin hüpften und sprangen die Mitglieder der ersten Band vor der Bühne durch die Gegend was mich dann doch noch weiter motivierte.
Danach war dann doch nochmal Kickern und Bier angesagt, wobei die Bayernfraktion schon wieder sowas von am ablosen war, dass ich hier gar nicht näher drauf eingehen will oder werde, hehe ... irgendwann wurde dann die schon mehr oder weniger schlafende Zorro geweckt und der mühsame und beschwerliche Heimweg angetreten. War auf jeden Fall 'n cooler Abend in 'nem saugeilen und gemütlichen Laden mit Hammerbands, absolut netten, wenn auch etwas bewegungsfaulen Leuten und verdammt billigem Bier (1,- €!), hehe. Sollte es mich mal wieder nach Berlin verschlagen wird das Subversiv auf jeden Fall eine der Locations sein die ich als erstes nochmal aufsuchen werde!