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Jeder von uns kennt doch sicher die Wirkung von Alkohol. Und jeder weiss
wie scheisse man sich am näxten Tag fühlen kann, wenn man zuviel
gesoffen hat und mit 'nem fetten Kater aufwacht. Was folgern wir daraus?
Alkohol tut dem Körper wohl nicht wirklich gut. Nehmen wir jetzt einmal
das Beispiel kiffen: Nach dem Konsum von Räucherware steht man am
näxten Tag auf und es geht einem blendend (hab ich gehört *fg*),
und was schliessen wir daraus? THC schadet dem Körper wohl nicht so
sehr wie Alk. Das ist ja auch schon wissenschaftlich bewiesen, aber ich
hab das nur noch mal anhand einer logischen Folgerung erklärt, die
jeder am eigenen Leibe sehen kann.
Weiter im Text. Wieviele Alkoholtote gab's schon? Unzählbar wahrscheinlich.
Mein Opa zum Beispiel hat sich tot gesoffen. Zum Vergleich: Wieviele Haschischtote
hat die Welt schon gesehen? Keinen! Naja, wenn man mal von BILD Zeitungsberichten
absieht, bei denen gibt's nämlich alle 3 Monate einen neuen "ersten
Haschischtoten". Das der Typ zwar auch noch 4 Promille im Blut hatte und
drei LSDs geschmissen und dann völlig daneben gegen einen Baum gefahren
ist, was ihm dann letztendlich das Hirn aus dem Schädel gepresst hat
wird dabei lecker untern Tisch geschwiegen oder nur so am Rande erwähnt.
Grund dieser objektiven Berichterstattung: Den Kiffern den Wind aus den
Segeln nehmen. Naja, aber das klappt wohl nicht wirklich.
Als näxtes: Hasch wird ja immer als Einstiegsdroge gehandelt.
"97% aller Junkies haben zuvor gekifft!" Hmmm, da will ich aber nicht wissen
wieviele Junkies vor dem Kiffen gesoffen und ganz normalen Tabak geraucht
haben. Will ich echt nicht wissen!!! Das waren dann wahrscheinlich so 100%!
Oder ist Alkohol etwa gar keine Droge? Schliesslich ist Alk ja legal erhältlich
(ab 'nem gewissen Alter...), also isses dann wohl doch keine Droge. Aber
was ist wenn man unter 16 ist? Ist es dann doch wieder eine Droge? Und
wieso fühlt man sich dann nach dem Konsum von Drogen (in dem Fall
Marihuana...) viel besser als nach dem Konsum von Alk, wenns doch gar keine
Droge ist? Vielleicht ist ja dann Drogen nehmen doch nicht so schlecht!?
Hmmmm. Und eins würde mich auch noch interessieren. Wieso wird immer
verschwiegen, dass nur 3% der Kiffer (!) später auch harte Drogen
nehmen und damit der Einwand der Einstiegsdroge gerecht wird? Ich weiss
es nicht.
Dann wird auch immer gesagt: "Ja, Haschisch muss ja 'ne Einstiegsdroge
sein. Man kommt ja mit der ganzen Szene und den Dealern in Kontakt, da
wird man doch geradezu verführt auch andere Sachen zu probieren."
Ja, da haben sie durchaus recht!!! Aaaaaber: Dieser Zustand rührt
ja nur von der verfehlten deutschen Drogenpolitik her! Ich meine man kommt
nur mit Kriminellen in Kontakt, weil der Staat Hasch verbietet. Naja, wäre
es legal, hätten wir solche Probleme nicht. Jetzt frage ich mich:
Wieso versucht der Staat krampfhaft zu verhindern, dass sich Leute, die
sich nicht durch den Alk körperlich kaputt machen und einen fetten
Bierbauch kriegen wollen, ihren Rausch von anderen harmloseren und natürlich
pflanzlichen Produkten holen? Echt, ich hab keine Ahnung! Ich meine was
soll der scheiss? Wieso kann sich nicht jeder damit dichten wie er will
und viele rauchen ja auch gar nicht nur um dicht zu werden. Die rauchen
halt mal auf 'ner Party gemeinsam 'nen Joint, ist gesellig und schmeckt,
da wird man nicht mal dicht von, also was zur Hölle soll die Scheisse?
Ich persönlich halte nichts von chemischen Drogen wie LSD etc.
Damit können mich die Leute echt am Arsch lecken wenn sie mir sowas
andrehen wollen. Will ich gar nicht. Ich will auch nichts, wo ich die Kontrolle
über meinen Geist und den Körper verliere, weil ich in dieser
scheiss Welt klar denken muss oder will! Aber wenn die Leute meinen, dass
sie sowas brauchen, wieso lässt man sie dann nicht? Ich meine, jeder
kennt die Gefahren, genauso wie jeder die Gefahren bei Alk oder Nikotin
kennt und was soll das? Jeder muss das doch mit sich selbst ausmachen können.
Ich persönlich würde mit so Leuten ganz einfach nicht abhängen.
Zwingt mich doch keiner zu. Und wenn man die finanzielle Belastung der
Gesellschaft, auf Grund von Entziehungskuren etc. in die Runde wirft, muss
man gleich im Anschluss wieder sagen: Aber bei Alk ist es doch genau das
selbe. Also kommt mir keiner mit seiner verschissenen Doppelmoral...
Bei uns haben die Bullen jetzt 200 Leute, u.a. ein paar Kumpels von
mir, wegen Drogenbesitz und -konsum dran. Hausdurchsuchung, vorübergehende
Festnahmen und alles drum und dran. Könnte man sich nicht diesen enormen
Aufwand, und diese finanzielle Belastung für die Gesellschaft, bei
der dann meistens eh nicht viel rauskommt, ganz einfach in Luft auflösen,
wenn man nicht so engstirnig mit dem Thema und der Definition von "Drogen"
umgehen würde? Ich denke schon. Aber da schreien ja lieber alle, dass
man auf keinen Fall Fixerstuben einrichten sollte und alle Kiffer eh schwerkriminelle
sind. Ja toll, da schaut ihr lieber zu wie die Junkies verrecken, an AIDS
und mit Strychnin gestrecktem "H" und da knastet ihr lieber alle Kiffer
ein und brummt ihnen Strafen auf nur weil sie sich nicht mit Alk die Leber
kaputt machen wollen aber trotzdem nicht auf ihr "Recht" auf Rausch verzichten
wollen. Und diese ganzen Aktionen kosten euch viel mehr, als eine einfache
Legalisierung. Aber was solls, bei soviel Ignoranz hilft wahrscheinlich
eh nichts mehr. Mein Beilieid! Fangt lieber mal an zu leben... |