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// Anarchie
In der Anarchie gibt es kein Privateigentum an Produktionsmitteln. Auch
die Verfügungsmacht einer bestimmten Gruppe darüber nicht. Sie
"gehören" der gesamten Gesellschaft - und deshalb wird der Eigentumsbegriff
belanglos. Sie sind deshalb nicht bestimmungslos, sondern sollen im Gegentum
etwas leisten auf das sei verwiesen sind: möglichst viel nützliche
Güter produzieren, ohne Arbeitszwang - und diese verteilen ohne dass
sie etwas kosten. Dieser Prämisse sind sie untergeordnet. Dafür
sind der Bagger und die Kohlengrube, die Fabrik mit ihren Fliessbändern
und Maschinen, die Landwirtschaft, die Büros, die Warenlager und alles
übrige gedacht. Über das "Wie" gibt es einerseits eine breite
gesellschaftliche Debatte und andererseits nicht. Darüber wieviel
jemand arbeitet und was er für den persönlichen Verbrauch benötigt
entscheiden alle für sich. Wie die Güter produziert werden, was
dafür notwendig ist, welche neuen Maschinen nötig sind, wieviel
Arbeitszeit erbracht werden muss, all die vielen Folgeentscheidungen die
daraus erwachsen: das entscheidet die Gesellschaft - im Konsens.
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